Treppensackkarre – Worauf beim Kauf zu achten ist

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Auf der Suche nach einer guten Treppensackkarre stellt der Baumarkt um die Ecke nicht immer die beste Option dar. Hier wird oft ein günstiges und optisch ansprechendes Modell gekauft, ohne dabei wirklich auf die entscheidenden Kaufkriterien zu achten.

Dies mag auf den ersten Blick zwar meist die schnellste und einfachste Lösung sein, kann sich aber spätestens beim Transport von schweren Gegenständen über steile und lange Treppen als folgenschwere Fehlentscheidung herausstellen.

Der folgende Artikel zeigt daher wichtige Kauftipps zur Treppensackkarre auf, an denen man sich später gut orientieren kann.

Was ist eine Treppensackkarre?

Bevor ich auf die wichtigsten Kaufkriterien eingehe, möchte ich zuerst klären, was eine Treppensackkarre überhaupt ist und für welche Einsatzzwecke eine Solche besonders nützlich sein kann.

Sackkarren für die Treppe sind größtenteils ähnlich wie gewöhnliche Stechkarren aufgebaut. Der einzig große Unterschied liegt hierbei jedoch in der Bereifung. Anders als bei gewöhnlichen Zweirad-Sackkarren, sind die Treppensteiger-Modelle mit einer speziellen Sternbereifung ausgestattet. Dies besteht meist aus drei im 120° Winkel angeordneten Hartgummi-Profilrädern.

Diese sternförmige Anordnung ermöglicht es, schwere Lasten sicher und mit deutlich weniger Kraftaufwand über Treppenstufen sowohl hinauf als auch hinunter zu bewegen. Ruckartiges sowie unkontrolliertes ziehen und abbremsen wird somit vermieden, da man Rad für Rad flüssig über die Stufen gleiten lässt.

Eine Treppensackkarre wird sowohl bei privaten Wohnungsumzügen als auch im beruflichen Bereich zum Transport von schweren Möbeln und Elektrogeräten wie Waschmaschinen & Co. gerne genutzt.

Spannt man die zu transportierenden Gegenstände mit einem Spanngurt noch zusätzlich an der Karre fest, so kann man hiermit auch ohne einen zweiten Mann auskommen.

Treppensackkarre kaufen – Die 5 wichtigsten Kaufkriterien beachten

Die folgenden 5 Faktoren sollte Jeder, der sich eine Treppenkarre kaufen möchte berücksichtigen, um spätere Fehlkäufe zu vermeiden.

  • Künftige Einsatzzwecke: Vor dem Kauf einer Treppensackkarre ist immer erst auf künftigen Vorhaben damit zu achten. Benötige ich für meine beruflichen Zwecke ein besonders flexibles Modell, welches sowohl auf Treppen als auch auf ebenen Flächen sowie im Außenbereich genutzt werden kann oder genügt mir als Privatmann eine klassische Treppensackkarre für den einfachen Treppentransport?
  • Maximale Tragkraft: Je nach Höhe der Belastung, ist auch die Tragkraft der Treppensackkarre auszuwählen. Wer damit beispielsweise schwere Möbel und Geräte mit 150 Kg oder mehr über Treppen transportieren will, sollte auch ein Modell mit mindestens 150 Kg Maximaltragkraft auswählen. Die Erfahrung zeigt jedoch immer wieder, dass sich die Sackkarrenhersteller mit ihren Tragkraftangaben meist im Grenzbereich bewegen und die Maximalzuladung somit nur für den gelegentlichen Transport zu empfehlen ist. Wer mit seiner Treppensackkarre jedoch regelmäßig arbeiten und auf Nummer sicher gehen will, sollte daher noch ca. 20- 30% auf die vom Hersteller angegebene Maximaltragkraft aufschlagen und ein entsprechend höher belastbares Modell auswählen. Somit schafft man sich einen kleinen Zuladungspuffer und verhindert, dass sich tragende Bauteile mit der Zeit immer weiter verbiegen oder gar brechen.
  • Material/Eigengewicht: Bei der Auswahl des Materials hat man bei Treppensackkarren meist zwei Varianten zur Auswahl stehen. Zum Einen gibt es hier die äußerst leichtgängige Treppensteiger Sackkarre in Aluminium-Leichtbauweise, welche ein geringes Eigengewicht aufweist, den Treppentransport so nochmals erleichtert aber meist auch weniger stark belastbar ist. Zum Anderen gibt es die massive Stahlkarre, welche zwar stärker belastbar ist, zugleich aber auch deutlich schwerer und somit auch unhandlicher als Alu ist. Wer also schon weiß, dass er mit seiner Karre nur Gegenstände mit maximal 100-150 Kg transportiert, kann sich auch nach handlichen und leichten Alu-Transportkarren umschauen. Will man hingegen schwerere Lasten über 150 Kg bewegen, so ist eine Treppensackkarre aus Stahl meist die beste Option.
  • Sternbereifung: Auch bei der Sternbereifung sollte genau hingeschaut werden. Hier kommt es besonders auf die Lagerung der Räder an. Diese weisen im Optimalfall nur minimalen Spielraum auf, sodass die Räder wackelfrei verankert sind aber dennoch leichtgängig gedreht werden können. Dies sorgt für einen flüssigeren und vor allem geräuschärmeren Treppentransport.
  • Griffhöhe: Zu guter Letzt ist beim Kauf einer Treppensackkarre auch auf deren Griffhöhe zu achten. Gerade große Menschen müssen beim Transport oft gebückt laufen und bekommen mit der Zeit Probleme mit der Körperhaltung, da die Größe der Sackkarre nicht immer der eigenen Körpergröße angepasst ist. Neben den Haltungsschäden spielt aber auch die eigene Stabilität eine große Rolle. Wer beim hoch oder runterziehen der Treppensackkarre ebenfalls stark vorgebückt agieren muss, verliert trotz Sternbereifung schnell mal das Gleichgewicht und riskiert unnötige Unfälle sowie Schäden am Transportgut. Größere Menschen ab ca. 1,90 m Körpergröße sollten daher eher die ergonomischeren Modelle mit 120-125 mm Griffhöhe wählen.

Fazit – Treppensackkarre

Eine Treppensackkarre ist ein sehr gute Möglichkeit, um Gegenstände alleine, sicher und komfortabel über Treppen zu befördern.

Vor dem Kauf sollte man sich jedoch gut beraten lassen und gleichzeitig auch die oben genannten Kriterien im Hinterkopf behalten.

Wer allgemein auf der Suche nach geeigneten Transportkarren ist, kann sich hier unsere  aktuellen Treppensackkarren ansehen, um ein für sich passendes Modell zu finden.

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