Die Sackkarre richtig pflegen und aufbewahren

Ist man schon im Besitz einer Sackkarre, so spielt auch das Thema Pflege und korrekte Aufbewahrung eine kleine aber feine Rolle.

Mit der richtigen Instandhaltung und Lagerung, kann man die Lebenszeit und Funktionstüchtigkeit einer solchen nochmals deutlich erhöhen.

Im Folgendem gebe ich sowohl ein paar Tipps zur richtigen Pflege als auch zur Aufbewahrung einer Sackkarre.

Die Sackkarre richtig pflegen & instandhalten

Eine Sackkarre sollte an bestimmten Stellen immer wieder mal gepflegt und überprüft werden.

Einen wichtigen Punkt stellen die Kugellager der Räder dar. Diese sollten regelmäßig überprüft und geschmiert werden. Die Häufigkeit der Wartung hängt hier stark vom Benutzungsgrad und der Art der Belastung ab.

Wer damit täglich von Früh bis Spät arbeitet, sollte die Lager natürlich öfter schmieren und kontrollieren als der Gelegenheitsnutzer Zuhause.

Als nächstes sollten wen vorhanden auch Schraubverbindungen nachgezogen und Schweißnähte auf mögliche Risse kontrolliert werden.

Die Schraubverbindungen sind meist an den Griffen und den Sackkarrenrädern vorhanden und verbinden diese mit der  Rahmenkonstruktion. Schweißnähte findet man oft am Übergang von Ladeschaufel zu Rahmen sowie an den Querstreben, welche den Rahmen in sich verbinden.

Bei hochwertigen Sackkarren treten hier zwar kaum Fehler auf. Bei minderwertigen Baumarktmodellen sind schlecht geschweißte Nähte, welche öfter mal Risse aufweisen können jedoch keine Seltenheit. Diese sollten daher gelegentlich mal überprüft werden, um böse Überraschungen bei späteren Transportarbeiten schon im Vorhinein zu vermeiden.

Wer eine Sackkarre mit Luftbereifung besitzt, sollte stets auf den richtigen Luftdruck achten. Dieser sollte nicht zu gering sein, da sonst die Felge bei maximaler Zuladung auf den Schlauch bzw. Gummi drücken und diesen beschädigen kann.

Der Druck darf aber auch nicht zu hoch sein. Ist dies nämlich der Fall, so kann der Reifenschlauch bei ebenfalls höherer Zuladung unter dem Druck im schlimmsten Falle einfach platzen. Auch auf steinigen Böden geben diese dann nicht mehr genug nach und man läuft Gefahr, dass sich ein spitzer Stein oder Nagel leichter in das Gummiprofil bohren kann.

Der Reifendruck sollte als Faustregel so gewählt sein, dass der Reifen beim festeren draufdrücken noch leicht nachgibt. Somit kann man sich meist sicher sein, das richtige Mittelmaß gefunden zu haben.

Die korrekte Aufbewahrung der Sackkarre

Die korrekte Aufbewahrung der Sackkarre hat vorallem bei Stahlkonstruktionen eine große Bedeutung.

Hier liegt es oft in der Natur der Sache, dass das Ladegut beim Auf- und Entladen der Lackschicht einer Stahl-Karre zu Leibe rückt. Blättert diese dann irgendwann mal ab, kann es Aufgrund von hoher Luftfeuchtigkeit oder Regeneinwirkungen zu Rostablagerungen kommen.

Behandelt man diese Ablagerungen nicht rechtzeitig, so kann sich der Rost im laufe der Zeit immer tiefer in das Material fressen und die Karre somit brüchig und instabil machen.

Abhilfe kann man hier beispielsweise durch das abschleifen der Roststellen mit Schleifpapier und anschließendem Nachlackieren schaffen.

Um dem ganzen jedoch schon im Vorraus vorzubeugen, empfiehlt sich hier die Lagerung der Sackkarre in der Garage, im Geräteschuppen, in trockenen Kellern oder sonstigen Inneräumen mit geringer Luftfeuchtigkeit.

Wer jedoch eine Alu-Sackkarre sein Eigen nennt, hat hier kaum Probleme, da diese weniger bis garnicht rostanfällig sind und somit weniger Pflege benötigen.

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